Asien

Zum ersten Mal bin ich mit asiatischer Philosophie durch den Zen-Buddhismus in Kontakt gekommen.

Eigentlich über Umwege, über Erich Fromm,

der in seinen Schriften den Zen-Gedanken mit Psychologie und Menschlichkeit verbunden hat.

Das hat etwas in mir angestoßen, etwas, das ich bis heute spüre.


Ich war schon immer ein sehr gefühlsbetonter Mensch,

sensibel und schnell überwältigt von dem, was in mir vorgeht.

Vielleicht liegt das am Sternzeichen Krebs,

auch wenn ich an Astrologie nicht wirklich glaube,

aber es passt irgendwie.

Der Zen-Buddhismus hat mir geholfen, mit diesen Gefühlen anders umzugehen.

Durch ihn habe ich gelernt, still zu werden, zu atmen

und den Moment einfach sein zu lassen.


Meditation hat mir dabei am meisten geholfen.

Beim Meditieren habe ich meine innere Ruhe gefunden,

meinen Seelenort, an den ich immer zurückkehren kann.

In diesen Momenten wird mir klar,

dass ich nichts anderes brauche außer die Luft zum Atmen.

Und genau dann fühle ich Dankbarkeit dafür,

dass ich hier bin, auf dieser Erde, in diesem Augenblick.


Aus dem Zen heraus habe ich angefangen,

mich mit Konfuzius und Laozi zu beschäftigen.

Ich bin kein Experte,

aber ich habe dort vieles wiedergefunden, was mir vertraut vorkam.

Die Idee, dass Harmonie im Außen nur entstehen kann,

wenn sie im Inneren beginnt.

Dass das Leben nicht durch Kontrolle gelingt,

sondern durch das Vertrauen in seinen Lauf.

Und dass Sanftheit oft stärker ist als Stärke.


Asien hat mir gezeigt,

dass man nicht immer antworten muss, um etwas zu verstehen.

Dass Stille manchmal die klarste Form von Weisheit ist.

Und dass Frieden nicht entsteht, wenn alles still ist,

sondern wenn man in sich selbst ruhig wird.

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